Außenansicht con CentiniWelt

von Dr. Ralf Starzetz, Entwickler des Zusatzmoduls „Einlagerung“ für die Orgasoft.NET Installation der CentiniWelt Warenhandels GmbH

Saisonware gehört an den drei Standorten des hessischen Unternehmens CentiniWelt Warenhandels GmbH zum Tagesgeschäft. Schließlich verfügt der Familiendiscounter über ein umfangreiches Sortiment. Eine funktionelle Erweiterung des Warenwirtschaftssystems Orgasoft.NET, mit dem CentiniWelt arbeitet, machte die Einlagerung der saisonalen Artikel wesentlich effizienter.

Ziel der Optimierung war es, die Einlagerung der Saisonware – insbesondere auch mit Blick auf die nächste Inventur – möglichst einfach, transparent und ohne doppelte Datenerfassung zu gestalten.

Herausforderungen bei der Inventur

Früher wurde bei CentiniWelt die Saisonware bei der Einlagerung gezählt und im Warenwirtschaftssystem Orgasoft.NET im Inventurmodul erfasst. Im Laufe des Jahres wurden auf diese Weise die Daten aller Einlagerungen im Inventurmodul gesammelt. Bei der Jahresend-Inventur wurden die Bestände an Saisonware wie alle anderen Stichtags-Zählbestände verarbeitet.

Der Nachteil dieser Vorgehensweise: Die Bestandskorrekturen für die Saisonware konnte erst zum Jahresende durchgeführt werden. Somit standen die Ist-Bestände der betroffenen Artikel nicht schon im Laufe des Geschäftsjahres z. B. zur Lagerbewertung oder zur Beschaffungsplanung für die nächste Saison bei den Artikelauswertungen zur Verfügung.

Die Lösung: ein Zusatzmodul fürs Warenwirtschaftssystem

Aus diesem Grund hat die CentiniWelt auf Basis des von der Firma eingesetzten Warenwirtschaftssystems Orgasoft.NET ein Zusatzmodul entwickelt. Das Modul sollte es ermöglichen, die bei der Einlagerung von Saisonartikeln entstehenden Artikel-Zähldaten zeitnah zu verarbeiten und für die nächste Inventur zwischenzuspeichern.

Dadurch ergaben sich zahlreiche Vorteile:

  • „IST-Zählbestände“, die bei der Einlagerung ermitteltet werden, sind unmittelbar nach Abschluss der entsprechenden Einlagerung sichtbar (z. B. als Planungsgrundlage)
  • Transparente Bewertung der entsprechenden Warenbestände
  • Einfache Verarbeitung der Einlagerung im Rahmen der nächsten Inventur ohne erneuten Zähl- oder Datenerfassungsaufwand

Mehr Transparenz, weniger Aufwand bei CentiniWelt

Das für CentiniWelt entwickelte Modul „Einlagerung“ besteht aus folgenden Komponenten:

  • Benutzerdefinierte Tabelle „Einlagerung“ zur Zwischenspeicherung der Zählbestände
  • Benutzerdefinierte Anfüge-Abfrage zur Übertragung einer Einlagerung vom Inventurmodul in die Tabelle „Einlagerung“
  • Benutzerdefinierte Abfragen zur Analyse und Korrektur von Einlagerungsdaten
  • Benutzerdefinierte Anfüge-Abfrage zur Übertragung einer Einlagerung aus der Tabelle „Einlagerung“ in die Jahres-Inventur

Der Ablauf einer Einlagerung gestaltet sich somit wie folgt.

Sortiment Signum Kunde CentiniWelt

Schritt 1: Einlagerung der Waren mit Erfassung der Istbestände im Inventurmodul

Schritt 2: Verarbeitung der Einlagerung mit

  • Übertragen der Inventurdaten in die Tabelle „Einlagerung“
  • Bestandskorrektur im Inventurmodul mit Löschen der Einlagerungs-Inventurdaten

Schritt 3: Bearbeitung der Einlagerungsdaten nach Bedarf mit

  • Aufruf der entsprechenden Query im Management-Informationssystem
  • Bearbeitung der Daten (falls nötig) auf Datensatzebene; ein typischer Fall ist der Verkauf eingelagerter Ware nach Erfassung der Einlagerung

Schritt 4: Verarbeitung der Einlagerungsdaten bei der Jahresinventur mit

  • Ausdrucken einer Übersicht über die vorhandenen Einlagerungen
  • Einlesen der einzelnen Einlagerungen und Bereitstellung zur inventurmäßigen Verarbeitung
  • Verarbeitung der Einlagerungsdaten als „Inventur-MDE-Daten“ (Einlesen, Protokolldruck)

Dieser Ablauf verwendet die ohnehin bei der Jahresinventur genutzten Werkzeuge bzw. Abläufe und sorgt so für eine sichere und transparente Abwicklung von Einlagerungen mit einem Minimum an Anpassungs- bzw. Einweisungsaufwand.

Mehr über CentiniWelt erfahren Sie auf der Webseite www.centiniwelt.de.

 

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